Persönliches

Ich bin Jahrgang 43, verheiratet, wir haben 4 Kinder und einen Pflegesohn aus Kambodscha;
von Beruf bin ich Maschinenschlosser und Ingenieur. Ich habe 26 Jahre bei der IBM gearbeitet,
davon 3 Jahre als Abteilungs- und 7 Jahre als Hauptabteilungsleiter.

Mit 50 Jahren habe ich gekündigt, um von 1994-99 für die Diözese Jérémie in Haiti ein
Berufsausbildungszentrum aufzubauen und zu leiten. Zusätzlich habe ich mit meiner Frau
zwei Montessorischulen gegründet.

Nach der Rückkehr aus dem Entwicklungsdienst war ich arbeitslos.

Diese Zeit habe ich genutzt, um Volkswirtschaft zu studieren. Im September 2004 erfolgte die
Veröffentlichung meines Buches
„Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert – Der Weg zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft“.

und im Februar 2009 kam das zweite Buch mit dem Titel
„Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft – Visionen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsordnung“

in den Handel.

Politische Vergangenheit

Von 1963 bis 1988 war ich Mitglied der CDA und der CDU.

Während der Ausbildung wurde ich in der Zahnradfabrik Friedrichshafen in den
Jugendbetriebsrat gewählt und in der IBM war ich 3 Jahre Betriebsrat. In unserer Wahlheimat
Gechingen war ich 13 Jahre Gemeinderat, wegen der Ausreise nach Haiti bin ich vorzeitig ausgeschieden.

Seit 2001 bin ich Mitglied bei ATTAC und von Januar 2002 bis Februar 2004 war ich Mitglied bei den Grünen.

Im August 2004 bin ich in die neu gegründete WASG eingetreten, ich war von Anfang an Mitglied des
Landesvorstandes von Ba-Wü, und zuletzt einer von drei SprecherInnen des Landesvorstandes, außerdem war
ich bei der WASG Mitglied der bundesweiten Programmkommission. Für die Bundestagswahl 2009 bin ich der
Direktkandidat der Partei DIE LINKE für den Wahlkreis Calw / Freudenstadt.

 

Politische Schwerpunkte

Bei meinem politischen Engagement waren von Anfang an die soziale Gerechtigkeit und die kommunale
Mitverantwortung die wichtigsten Themen. Auch der Familienpolitik und der Agrarpolitik gilt mein Interesse.
1977 kam die Sorge um die ökologische Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaftsweise hinzu und seit einigen
Jahren die Friedenspolitik.

Im September 1977 wurde von der Jungen Union des Kreises Calw das von mir verfasste Papier
„Energiepolitische Perspektiven“ verabschiedet. Darin wurde, neben der Verknappung der Energierohstoffe,
auch der Anstieg der CO2-Konzentration mit der daraus resultierenden Erderwärmung als mögliche Gefahr
erwähnt. Als ein Lösungsansatz wurde zum ersten Mal die Besteuerung aller Energierohstoffe vorgeschlagen,
bei gleichzeitiger Reduzierung der Lohnsteuern, damit beim Einsatz der Energierohstoffe mehr rationalisiert wird.

Heute ist die Ökologisierung unserer Wirtschaftsweise von aller höchster Dringlichkeit. Ohne sie werden die
Rohstoffpreise in unvorstellbare Höhen klettern, was vor allem die Menschen mit geringen Einkommen trifft.
Auch werden die Kriege um die Rohstoffversorgung und der Terror zunehmen.

Eine konsequente, ökologische Politik ist daher eine zwingende Voraussetzung für eine Politik der
sozialen Gerechtigkeit und des friedlichen Zusammenlebens.

Diese Politik ist auch in der momentanen Wirtschaftskrise konsequent anzuwenden.
Der Ausfall der Nachfrage der amerikanischen Konsumenten muss durch verstärkte private, betriebliche
und öffentliche Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaftsweise kompensiert werden.